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Rentner Steuererklärung: Mit diesen Ausgaben Steuern sparen

Sparen mit der Rentner Steuererklärung

Gehören Sie zu den 4,3 Millionen Rentnern, die zur Abgabe eine Steuererklärung verdonnert sind und vom Finanzamt zur Kasse gebeten werden, sollten Sie nicht kampflos Steuern zahlen. Dem Finanzamt können nämlich mehr Kosten steuersparend präsentiert werden, als Sie denken. Hier die beliebtesten Steuerspartipps zum Thema „Rentner und Steuererklärung“.

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Steuererklärung für Rentner: Mit diesen Tipps Steuern sparen

Feststellung einer Behinderung

Sind Sie seit Jahren gesundheitlich eingeschränkt, sollten Sie unbedingt zur Kommunalverwaltung oder zum Versorgungsamt gehen und dort die Feststellung einer Behinderung beantragen. Denn je nach Schwere der Behinderung mindert das Finanzamt das zu versteuernde Einkommen um einen Behindertenpauschbetrag zwischen 310 Euro und 3.700 Euro. Selbst wenn Sie erst 2016 die Feststellung einer Behinderung beantragen, kann diese steuerlich auch für die Vergangenheit festgestellt werden.


Beiträge zur Kranken- und Pflegeversicherung

Sie müssen als Rentner zwar Ihre Bruttorente abzüglich eines Rentenfreibetrags versteuern, doch die Abzüge zur Kranken- und Pflegeversicherung können Sie 1 : 1 als steuersparende Sonderausgaben geltend machen.


Günstigeren Steuersatz für Kapitalerträge

Haben Sie Kapitalerträge erzielt, hat die Bank dafür bereits die 25%ige Abgeltungsteuer ans Finanzamt abgeführt. Doch liegt Ihr Einkommensteuersatz tatsächlich unter 25%, besteuert das Finanzamt Ihre Kapitalerträge auch nur mit diesem niedrigeren Steuersatz und erstattet die zu hoch einbehaltenen Steuern. Dazu müssen Sie allerdings die Anlage KAP ausfüllen, darin sämtliche Kapitalerträge angeben und ankreuzen, dass das Finanzamt eine „Günstigerprüfung“ durchführen soll.


Altersentlastungsbetrag

Haben Sie zu Beginn des Steuerjahres bereits Ihr 64. Lebensjahr vollendet, steht Ihnen ein Altersentlastungsbetrag zu. Das Finanzamt zieht von Ihren Einkünften (leider nicht von Arbeitslohn, von dem Lohnsteuer abgeführt wurde) einen Betrag ab. Den Altersentlastungsbetrag können Sie nicht beantragen. Diese teilweise Steuerfreistellung gibt es nur durch korrekte Angabe Ihres Geburtsdatums in der Einkommensteuererklärung.


Zusammenveranlagung für Witwen und Witwer

Müssen Sie für 2015 eine Steuererklärung beim Finanzamt abgeben und ist 2014 Ihr Ehegatte gestorben, sollten Sie das dem Finanzamt nicht verheimlichen. Denn geben Sie an, dass Sie seit 2014 verwitwet sind, erhalten Sie für 2015 ein letztes Mal den günstigen Steuertarif für Ehegatten (= Splittingtarif bei Zusammenveranlagung). Im Fachjargon spricht man vom Gnadensplitting.


Steuerersparnis bei Heimkosten

Sind Sie pflegebedürftig und mussten deshalb Ihren Haushalt aufgeben und in ein Pflegeheim ziehen, können Sie dem Finanzamt die selbst getragenen Pflegekosten steuersparend präsentieren. Hier gibt es zwei Abzugsmöglichkeiten:
• Entweder beantragen Sie den Abzug außergewöhnliche Belastungen. In diesem Fall zieht das Finanzamt jedoch eine Haushalsersparnis ab – im Jahr 2015 8.472 Euro – und von den verbleibenden selbst getragenen Heimkosten noch einmal eine zumutbare Eigenbelastung. Was nach diesen Abzügen übrig bleibt, mindert Ihr zu versteuerndes Einkommen.
• Haben Sie im Pflegeheim eine eigene Wohnung angemietet, können Sie für die selbst getragenen Pflegekosten, für die Reinigungskosten und für die Zubereitung des Essens alternativ eine Steueranrechnung für haushaltsnahe Dienstleistungen beantragen. Das Finanzamt rechnet 20% der Leistungen, maximal 4.000 Euro pro Jahr auf Ihre Steuerschuld an.

Fazit

Es lohnt sich also für Rentner, bei Abgabe einer Steuererklärung, den Ring nicht kampflos zu verlassen. Im Gegenteil: Präsentieren Sie dem Finanzamt alle erdenklichen Ausgaben und pochen Sie auf jegliche steuerliche Vergünstigungen, die Ihnen als Rentner zustehen. Zum Thema „Rentner Steuererklärung 2015“ bietet sich für Sie die spezielle Steuersoftware TAXMAN 2016 für Rentner und Pensionäre an. 

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